Mittwoch, 13. Dezember 2017

Meine Streifenkarten (Muster-Mittwoch 256)

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart



Gestern war mein Streifenpost-Tag, der 12. 12. ein schönes Datum. Ich hoffe, alle meine Karten sind pünktlich angekommen, schon vor dem Wochenende eingeworfen, sollten sie nun auch in den Schweizer Bergen eingetroffen sein. Farbstreifen hatten Tabea und ich uns und allen anderen Postkünstlerin zur Adventspost-Aufgabe gemacht. Nicht, dass ich von vornherein ein Konzept hatte. Farbvorlieben habe ich, das ist bekannt. Man findet mich eher im kühleren Spektrum des Farbkreises.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Beim längeren Nachdenken über meine Farben bin ich davon nicht abgewichen. Rote oder Orangefarbene Streifen sind einfach nicht meine, weder im Kleiderschrank, noch in der Wohnung, auch nicht im Papiervorrat. Mein Umgang mit Farben ist sehr intuitiv, vielleicht liegt es an jahrelanger Übung im Mischen, analog und digital, vielleicht habe ich auch ein ganz gutes Gefühl für Farben. Wurde mir jedenfalls schon öfters gesagt. Es gibt nicht die eine Lieblingsfarbe, selten benutze ich Farben ungemischt einfach so aus der Tube, ich brauche Zwischentöne, gebrochenes, gemischtes. Zwei Farben, zu denen ich seit meinem alleresten Aquarellkasten immer wieder greife, und deren Kombination ich perfekt finde, sind Indigo und Neapelgelb. Diese beiden Töne ins Weiß gemischt, nicht ganz durchgerührt, ergeben ein Grau, das mal etwas grünlicher mal etwas wärmer schimmert.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Schwarzer Karton fand sich in meinem Vorrat und diente als neutraler dunkler Hintergrund. Die Farbe auf der Gelliplatte ausgerollt, mit einem weichen Zackenspachtel gestreift und auf die schwarzen Karten gedruckt:

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Dazu sollte es einen Farbklang aus Papierstreifen geben. Eigentlich wollte ich mir dafür nur in meinen Schnipselkisten bedienen, aber für einen harmonischen Klang fehlten noch einige Töne, also noch passend anmischen, malen und drucken.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Siebdruckstreifen auf unterschiedlich farbigem Papier gedruckt.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Papierstreifen-Farbklänge ausgetestet, hin- und her geschoben, komponiert und bei jeder Karte etwas anders entschieden.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Zu meinen Grau-Blau-Grün-Türkis-Tönen gehört ein warmer Zusatzklang, gerne ein Packpapier-Farbton.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart





Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Die Papierstreifen habe ich einfach beherzt aufgeklebt, ohne viel Nachdenken. Mit Buchbinderleim von der Rückseite eingestrichen sollten es die Papierstreifen auch durch den Postdschungel in der Weihnachtszeit schaffen. Mit dem Falzbein festgestrichen, natürlich quetscht etwas Kleber an den Seiten raus und hinterlässt glänzende Spuren, das darf der, so pingelig bin ich nicht.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Ein grüner Akzent fehlte noch, Masking-Tape war in der passenden Farbe da.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart





Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart


Für die Rückseite habe ich Etiketten mit meinen vorzeitigem Weihnachtsgeschenk ausgeplottet. Das hat er noch tadellos gemacht, aber kurz danach verließ ihn die Kraft. Wenn ich das Ganze richtig im Griff habe, erzähle ich mal mehr dazu und was ich mit dem Plotter vorhabe.

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Die ausgeschnittenen 12en konnte ich abknibbeln und auf die Vorderseite kleben. Ich hoffe, auch sie haben den Weg durch den Postweg überlebt.



Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart

Das ist also mein Farbklang in diesem Winter, ganz schön grau, aber ganz meins. An meiner Küchenpinnwand sammeln sich derweil eure bunten Farbstreifen, ganz anders und ganz unterschiedlich. Die zeige ich demnächst auch in voller Pracht, noch sammle ich. Die Ausstellung im Adventsfenster wird wieder ähnlich prächtig wie im letzten Jahr. Für jede Extrapostkarte sage ich jetzt schon mal danke, und ganz dicken Dank für die viele Unterstützung, die wir in kurzer Zeit schon auf Steady gesammelt haben. Danke, danke, danke!

Farbstreifen, Adventspost, Postkunstwerk, ©muellerinart
Zeigt eure verschickte und erhaltene Adventspoststreifen in der Link-Liste auf dem Post-Kunst-Werk-Blog und alle Streifenmuster in der Dezember-Musterliste (doppelte Verlinkungen sind gern gesehen)

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Streifensterne (Muster-Mittwoch 255)







Streifenstempel ©muellerinart

Der Dezember ist in diesem Jahr gestreift. In unseren Briefkästen sind schon die ersten Streifenkarten der Adventspost angekommmen, also sollten Streifen auch das Muster-Thema für Dezember sein.
Ich starte mit einfachen Streifen-Stern-Stempeln, schönes Wort. Es ist ja auch #carvedecember, und allüberall kann man herrliche Stempel bewundern.

Streifenstempel ©muellerinartIn meinem letzten Workshop ist so ein Stern entstanden, daran kann man ganz gut schnitzen üben und das Gummimaterial kennenlernen. Die erste Lektion: zunächst das Streifenmuster einschneiden, dann die Zacken abschneiden, so kann man die Linien gut durchziehen ohne an den Kanten abzurutschen. Die Sternform schneide ich einfach mit dem Cutter.

Streifenstempel ©muellerinart

Eine Sternenform mit verschiedenen Innenstreifen ergibt ein lebendiges Sternenmuster.  Und weil ich faul bin, stemple ich nicht alle Sterne einzeln, sondern klebe sie auf einen Acrylblock und kann eine ganze Reihe auf einmal drucken.

Streifenstempel ©muellerinart


Auf Packpapier oder Tonkarton wirkt der Stempel sehr schön, auch zartes Seidenpapier mit kleinen Glimmerteilchen lässt sich schön bestempeln.

Streifenstempel ©muellerinart





Streifenstempel ©muellerinart























Jetzt bin ich auf eure Streifenmuster im Dezember gespannt, wie sieht es aus?
Schon im Weihnachtsstress oder etwas Zeit zum Mustern?

Montag, 4. Dezember 2017

Zweihändig Kalender 2018

Kalender zweihändig 2018 ©muellerinart ©brigittebalser




Natürlich gibt es ihn wieder für das kommende Jahr, den zweihändigen Kalender, den meine Schwester und ich seit vielen Jahren gemeinsam gestalten. Dieses Jahr ist schon ein wenig spät, aber noch früh genug. Er ist wieder im bewährten Lang-Din Format, von Buchringen zusammengehalten, farblich ein wenig zarter und leichter.

Kalender zweihändig 2018 ©muellerinart ©brigittebalser

Wir waren beide in diesem Jahr unabhängig voneinander in Dänemark, das hat die Bildauswahl von Brigittes schönen Fotos sehr beeinflusst. Die Musterhintergründe von mir kommen euch vielleicht bekannt vor. Ich zeige noch nicht die ganzen Seiten, die sollen eine Überraschung bleiben für alle, die ihn geschenkt bekommen, oder vielleicht kaufen möchten?

Kalender zweihändig 2018 ©muellerinart ©brigittebalser

Den Kalender Zweihändig 2018 gibt es wie immer für 15,- Euro plus Versand. Bei Interesse schickt mir bitte eine Mail an info(ät)michaela-mueller-design.de, dann kommt der Kalender per Rechnung zu euch.

Kalender zweihändig 2018 ©muellerinart ©brigittebalser

Wenn ihr mögt, kann ich den Kalender auch einpacken in das Schneeflocken-Papier, das sich auch wunderbar für Origami-Faltereien eignet. In Würfelform gefaltet (gesehen bei Miss Red Fox, danke liebe Iona!) leuchten die Schneeflocken an einer Lichterkette am Fenster, gestern sogar mit echtem Schnee im Hintergrund.

Schneeflockenlichter ©muellerinart


Freitag, 1. Dezember 2017

Adventspost geht los!

Ich hatte schon die ersten Adventspostkarten im Kasten, ihr auch?
Schaut mal drüben vorbei, Tabea und ich haben da was vorbereitet.

Mittwoch, 29. November 2017

Schwarzer Mamor | Mark-Making (Muster-Mittwoch 254)





Bevor ich mich mit Weihnachtsgeschenken beschäftige, kümmere ich mich um die Verpackung. Für mich ist Einpacken das Schönste am Schenken. Geschenkpapier, Schachteln, Schleifenband, Geschenkanhänger, auch Tags genannt, könnte ich ohne Ende kaufen und selbermachen. Von mir aus könnten wir uns darauf einigen, nur leere Schachteln einzupacken und nicht auszupacken, aber da spielt meine Familie nicht mit.



Schwarze Pappreste lagen hier noch rum. Sie sind ein Abfallprodukt der diesjährigen Adventspost, aber dazu verrate ich noch nichts. Auf der durchgefärbten starken Pappe habe ich das Mamorverfahren von letzter Woche abgewandelt, hier nun hell auf dunkel. Ein feuchtes Papiertaschentuch in Farbe gewälzt und abgedruckt: Schon habe ich schwarzen Mamor zum Abschluss des Mark-Making-Monats. In Form geschnitten, mit einer güldenen Öse und einem schwarzen Bändchen versehen, werden die Pappstücke zu Tags.



Aus weiteren Pappresten sind noch zwei Mamorschachteln mit Klappdeckel entstanden.
Die Schachteln habe ich mit hellem „Mamorpapier“ bezogen.



In den Schachteln sammle ich nun meine Geschenkverpackungszutaten. Vielleicht finde ich auch ein passendes Geschenk, dass ich in der Schachtel verschenken kann.



Zum Mamortäschchen von letzter Woche passt die Schachtel auch prima.



Ganz schön duster hier heute, oder? Der schwarze Hintergrund musste heute mal sein, damit ist dann auch erstmal Schluss mit dem Novembergrau. Mein Schneeflocken-Muster auf dem unteren Bild gibt es übrigens bei Karins Geschenkpapier zu kaufen, was man noch schönes damit machen kann, zeige ich Euch ganz bald.


Das war der letzte Mark-Making-Muster-Mittwoch, zeigt mir gerne noch, welche grauen Zeichen ihr gesetzt habt. Im Dezember wird es gestreift! Passend zum Adventspost-Thema machen wir es uns einfach und bleiben im Thema. Viele von euch sind schon fleisig dabei, die Farbstreifen für die Postkarten zu mustern, vielleicht fällt in der trubeligen Adventszeit auch für den Muster-Mittwoch etwas davon ab.

Freitag, 24. November 2017

Das Kopfkissenbuch: DIY gegen Novemberblues

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart
Wie schon im letzten Jahr darf ich wieder bei Dorthes wunderbarem Blog-Hop „DIY gegen Novemberblues“ dabei sein. Novemberblues kenne ich eigentlich gar nicht, eher Novemberstress, meist ist diese Jahreszeit sehr arbeitsreich. Viele Projekte wollen noch fertig werden und dann steht auch plötzlich die Weihnachtszeit vor der Tür und so vieles ist zu tun, so wenig Zeit, innezuhalten. Dabei ist die dunkle Jahreszeit doch so schön zum Innehalten und Reflektieren, zum Rückschau halten und dankbar sein. Kleine Pausen dafür gönne ich mir trotzdem jeden Tag, eine ganz regelmäßig vor dem Schlafengehen. Auf meinem Nachtisch liegt ein kleines Tagebuch, in dem jeden Abend ein oder zwei Sätze notiere über den vergangenen Tag, möglichst nur positives. Im Zurückblättern merke ich dann immer wieder, wie schön doch das Leben ist.
Bisher war dieses Büchlein auf meinem Nachtisch gar kein selbstgebundenes, wieso eigentlich nicht? Also das passende Projekt für das DIY gegen Novemblues.

DIY gegen Novemberblues

"Kopfkissenbuch" wollte ich es nennen, dieser Name kam mir im Oktober einfach so in den Kopf und ein bischen naheliegend ist es ja auch. Damals dachte ich auch noch, dass es aus Stoff sein wird. Kurz danach stolpere ich in dem Buch "Die Kieferninseln" , das in Japan spielt, über genau diesen Begriff: Kopfkissenbuch.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinartDas Internet sagt mir, dass es sich bei dem "Kopfkissenbuch der der Dame Sei Shōnagon" um ein berühmtes uraltes Stück japanischer Literatur handelt. Es soll ursprünglich in einem Kopfkissen aus Porzellan aufbewahrt worden sein und enthält meist kurze tagebuchartige Einträge über das Leben am Hof und viele kluge Weisheiten über das Schöne im Leben!
Bevor ich mich jetzt in der japanischen Literatur im Jahr 1000 auslasse, plädiere ich dafür, selbst ein Kopfkissenbuch zu führen und auch besonders dafür, es selbst herzustellen.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinartMeine erste Idee war ein genähter wattierter Kopfkissenumschlag, auf dem man getrost auch einschlafen könnte, aber ich muss zugeben, ich bin gescheitert. Gerade, weil in dieser Blogreihe so viele Näh-Erfahrene mitmachen, wollte ich keine Näh-Anleitung schreiben, lieber etwas, womit ich mich besser auskenne. Ein wenig Nähen ist aber trotzdem nötig.

Materialien:
• SnapPap in weiß, A3
• Stofffarbe oder Acrylfarbe
• schönes Papier in A4 für die Innenseiten
• Stickgarn
• Wäscheknopf
• etwas Wachs

Werkzeuge:
• Rollschneider, Lineal, Schneidematte
• Schere
• Pinsel oder Schwamm
• Bügeleisen
• Falzbein
• Ahle oder Prickelnadel
• Sticknadel
• Nähmaschine

SnapPap wird als veganes Leder verkauft, oder als waschbares Papier. Es ist eigentlich ein sehr stabiles Papier mit Kunststoffbeimischung, das sich färben, bedrucken, waschen, falten und nähen lässt. Ich bin total begeistert von dem Material! Es ist stabil und flexibel zugleich und lasst sich herrlich bemalen, hat fast einen Aquarellpapier-Charakter.(ich werde nicht dafür gesponsert, warum eigentlich nicht?)
Für das Buch schneide ich einen Streifen 22 x 42 cm zu (die Breite des DINA3 Bogens) zu, feuchte das Material gut an und male es großzügig mit Stoffdruckfarbe an. Dieser Farbton war noch von der letzten Druckaktion übrig geblieben, auf dem nassen Untergrund verläuft die Farbe schön wolkig und ungleichmäßig. Das SnapPap bemale ich von beiden Seiten und lasse es gut trocknen. Natürlich kann es auch auf jede andere Art und Weise bedruckt oder bemalt werden. Ich wollte nur etwas ganz ruhiges, traumzartes...

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart

In der Zwischenzeit kann ich die Innenseiten des Buchs ausdrucken. Hier habe ich sie für euch zum Download bereitgestellt. Es gibt zwei Zeilen pro Tag, eine Woche auf einer Seite. Beim doppelseitigen Ausdruck braucht man also für ein ganzes Jahr 13 Bögen Papier. Ich nehme am liebsten leicht gelbliches Werkdruckpapier, das nicht so hart weiß ist wie normales Kopierpapier.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart

Alle Seiten falze ich ich auf die Hälfte, das Heft hat dann das Format DINA5. Die gefalteten Seiten sammle ich zu drei Lagen, stecke also die Bögen ineinander. Bei 13 Bögen passt das nicht genau, ich kann als erstes das Deckblatt und hinten unbedruckte Seiten dazu nehmen, damit jede Lage 4 Bögen hat.
Das getrocknete SnapPap falze ich nun auf das endgültige Maß nach diesem Schema. Der übrige Teil links ergibt eine Tasche, in die man Geheimnisse stecken kann. Dabei ist es sinnvoll die Linien mit dem Falzbein vorzurillen und dann umzuknicken.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart



Auf der Vorderseite in der Mitte nähe ich den Wäscheknopf an. Dabei sollten die beiden Löcher nicht zu nah beieinander liegen, damit sie nicht einreißen. In dem hintern Falz mache ich auch zwei Löcher, durch die ich ein Gummiband oder Stickgarn fadle und eine Schlaufe daraus mache. Dann kann ich die Tasche einklappen und mit der Nähmaschine oben und und unten absteppen.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinartZusätzlich zu den Innenseiten biete ich hier das Heftschema zum Download an. Das ausgedruckte Schema lege ich auf den Buchrücken, fixiere es mit einer Wäscheklammer und steche ich Löcher vor. Eine Prickelunterlage ist dabei sinnvoll. 

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart

Die Innenseiten steche ich ebenfalls nach dem gleichen Schema vor, jeweils in der Mitte jeder Lage. Dabei ist es praktisch, die Lage an den Rand einer Schachtel zu legen und in die Luft zu stechen, so trifft man besser genau die Mitte des Falzes.
Jetzt geht es ans Einheften der Seiten. Dafür sollte das Garn gewachst werden. Das machen die Buchbinder so. Ich ziehe einfach das Garn durch Stückchen Wachs, dadurch wird der Faden stabiler, verknotet sich nicht so leicht und rutscht leichter durch das Papier.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart


Dann hefte ich die drei Lagen nacheinander in den Bucheinband. Das geht nach dem 5-Loch-Schema ganz einfach. Ich schneide mir das Garn ca. 2,5 x so lang wie der Buchrücken zu, davon brauche ich drei Stücke.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinartMan fängt in dem inneren Loch in der Mitte an, lässt den Faden ein Stückchen hängen, macht noch keinen Knoten, geht zum nähsten Loch (1), und innen zum letzten wieder heraus (2), von dort wieder ins vorletzte Loch (3) und dann innen über die Mitte hinweg auf die andere Seite zum vorletzten Loch (4), in einer Schlaufe zum letzten wieder hinein (5), wieder raus (6) und am Ende wieder durch die Mitten nach innen (7)... alles klar?

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart

Dort kann ich nun einen Doppelknoten machen, und zwar so, dass der durchgehende Faden in der Mitte davon eingeschlossen wird. Das gleiche wiederhole ich bei den anderen drei Lagen und schon ist das Kopfkissenbuch fertig.

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart

Fast fertig, es kam mir von außen etwas zu schlicht vor. Also habe ich mir schnell noch einen japanisch anmutenden Fischstempel geschnitzt. Denn Freitags gibt es hier meistens Fisch (und bei Frau Fischer) Natürlich könnt ihr das Buch in völlig anderen Farben und Motiven bemalen oder bedrucken, es gibt so viele Möglichkeiten!

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart
Meine Idee ist überhaupt nicht weihnachtlich, aber bestens als Weihnachtsgeschenk geeignet.
Und nächstes Jahr ist es dann voll mit schönen Erinnerungen!

DIY gegen Novemberblues Kopfkissenbuch ©muellerinart Der November ist schon fast um, bisher gab es bei alle diesen Blogs schon tolle Ideen gegen den Novemberblues, schaut mal hier:

Mi 01.11. Verena einfache Tischsets Einfach bunt Quilts 
Do 02.11. Jule kleine Drachen chaosandqueen 
Fr 03.11. Katharina Adventskalender zum Ausdrucken 4Freizeiten 

Mo 06.11. Dominique Weihnachtswichtel kreamino 
Di 07.11. Gesine Weihnachtsstrümpfe Allie and me Design 
Mi 08.11. Sandra Handtücher aufpimpen Hohenbrunnerquilterin 
Do 09.11. Iva Regenboden Petit-Four-Basket Schnig Schnag – Quilts and more 
Fr 10.11. Kasia Täschchen mit Stickdatei madebykasia 

Mo 13.11. Anne kleiner Taschenwärmer Cut.Sew.Love 
Di 14.11. Dorthe Geschenkbeutel Teil 1 lalala patchwork 
Mi 15.11. Nadra ellis & higgs
Do 16.11. Katherina stitchydoo 
Fr 17.11. Susanne nahtlust.de 

Mo 20.11. Andrea Quiltmanufaktur 
Di 21.11. Katharina Der Rabe im Schlamm 
Mi 22.11. Emma Frühstück bei Emma 
Do 23.11. Sara Sara&Tom saraundtom

Und nächste Woche geht es noch weiter mit diesen hier:

Mo 27.11. Kristina Am liebsten Bunt 
Di 28.11.Christiane Lillelütt
Mi 29.11. Katharina 4Freizeiten
Do 30.11. Dorthe Geschenkbeutel Teil 2 lalaala-patchwork

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