Dienstag, 31. Mai 2011

Neue Schlüssel-Erlebnisse





















Einer meiner Lieblingsschlüssel hat mich zu diesem Stempel inspiriert.
Auf  Papier und auf Stoff gedruckt:





















 Und ein Täschchen daraus genäht:



Und hier noch ein TV-Tipp für morgen:
Unser Brotbuch kommt morgen in der WDR Lokalzeit Köln (19.30 Uhr)
Ich werde berichten!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Schlüssel-Erlebnisse





















Eine Menge alter Schlüssel haben sich bei mir angesammelt.
Sie verströmen eine ganz besondere Stimmung, hatten sie doch alle einst
wichtige Aufgaben, mittlerweile sind viele ihrer Türen längst geschlossen,
die Fahrräder verschrottet, die Koffer verschollen oder man weiß einfach
nicht mehr, was sie einmal wichtiges verschlossen und geöffnet haben.





















Unabhängig von diesen verlorenen Funktionen sind sie einfach
schön anzuschauen und soo vielfältig, dass daraus noch etwas
schönes entstehen muss.
Nur was, darüber bin ich mir noch nicht im Klaren.




















Was würdet Ihr daraus machen, welche Schlüssel-Erlebnisse hattet Ihr?
Ich hatte gerstern noch eins:
Das Töchterchen hat seinen ersten eigenen Haustürschlüssel bekommen,
wieder eine Tür geöffnet!

Freitag, 20. Mai 2011

Bissiger Fisch?
















Diesen Freitag zeige ich einen besonderen Fisch-Schatz meiner Familie:
Er ist vor meiner Zeit von meinem Vater geschnitzt worden,
lag immer friedlich in der Küche, hat mich zu unzähligen Spielen angeregt
und mit seinem kräftigen Gebiss zwischendurch Kronkorken geöffnet.














Zwar sind die Flossen schon etwas angegriffen,
und die Zähne nicht mehr so scharf, aber immer noch bezaubert
er durch seine elegante Form, die ich jetzt versucht habe,
in einen Stempel umzusetzen:




















Doch diese Gesellen hier wirken viel agressiver,
deshalb kam das grinsende Gegenstück dazu:




















Schon erstaunlich, immer wieder finden sich Fische, freitags hier.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Freundebuch



















Miss Herzfrisch hat ihr Freundebuch an mich weitergereicht!
Liebe Sabine, danke schön! Ich hatte in längst vergangenen Kindertagen gar kein Freundebuch, nur ein Poesiealbum "In allen vier Ecken...". Bei meinen Kindern habe ich beobachtet, dass Freundebücher in Kindergarten und früher Grundschulzeit ganz aktuell waren, als sie selber noch nicht richtig schreiben konnten, ganz bestimmt nicht wussten, was sie mal werden wollen, und die Freundschaften mehr als flüchtig. Jetzt kursieren bei den Mädels wieder die kitschigen Poesiealben wie früher und wir sind wieder auf der Suche nach tollen Sprüchen.

Zum Lesen draufklicken!


















Ich habe in den letzten Tagen endlich angefangen, das Müllerbuch zu benutzen, dass ich im letzten Jahr gewonnen habe. Bisher war es mir noch zu kostbar. Es ist wunderschön und macht großen Spaß. Demnächst zeige ich mal mehr, im Moment ist soo viel anderes, dass hier eine leichte Bloggade entstanden ist, wird sich aber wieder auflösen, versprochen!
Das Freundebuch möchte ich auch niemandem aufdrängen, aber wer sich eintragen möchte, kann sich gerne melden!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Kunst aufs Brot

























Heute möchte ich ein Projekt vorstellen, an dem ich schon seit über einem Jahr arbeite und dass nun kurz vor der Vollendung steht. Es ist ein Brot-Kunst-Buch, das ich gemeinsam mit Künstlern des Köln-Dünnwalder Atelierhauses Art-Factory gestalte. 
Das Atelierhaus Art-Factory  ist eine Ateliergemeinschaft in einer ehemaligen Brotfabrik, zu der auch meine Freundin Petra Paffenholz gehört. Sie hat den Anstoß gegeben und daraus ist ein lebendiges Projekt geworden, das am 2. Juli 2011 mit einem Kunst-Brot-Fest vorgestellt wird.
Das Buch geht bald in Druck und vielleicht mag jemand dieses Projekt noch unterstützen,
wir könnten noch Brötchengeber gebrauchen!
 
Meine Seiten als Gast und Buchgestalterin:













Aus dem Einführungstext von Ulrike Oeter:
Brotlos und eigenbrötlerisch ist die Kunst, sind die Künstler. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, es darf auch etwas Kunst dazu sein.
Da sitzen und arbeiten wir nun seit 8 Jahren in den ehemaligen Backstuben, Knetsälen, arbeiten auf den Verpackungstischen – um uns die allgegenwärtigen hygienischen weißen Fliesen, Künstler in einer ehemaligen Brotfabrik. 2010 dann hatte Petra Paffenholz die zündende Idee, künstlerische Brotgedanken und -arbeiten in einem Brotbuch heraus zu geben.  
Wir sind Maler, Fotografen, Objektkünstler, Zeichner und Druckgrafiker in den ehemaligen Produktionsräumen der Brotfabrik SCHNASS in Dünnwald. Ca. 80 Jahre lang war hier Brot gemischt, geknetet, gebacken und verpackt worden. Heute gärt nicht mehr das Brot, sondern künstlerische Kreativität. Künstler denken quer, sie schaffen neue Bezüge und eröffnen neue Seh- und Denkmuster. „Man spielt nicht mit Lebensmitteln“ sprach die von Hunger gebeutelte Nachkriegsgeneration. Aber wir Künstler betrachteten das Thema Brot von allen Seiten und es entstand ein Brotbuch als Verbindung zwischen der Geschichte des Hauses und der gegenwärtigen Nutzung als Atelierhaus. Lebensmittel sind schon seit den 70er Jahren als Eat Art in der Kunst thematisiert worden, als Daniel Spoerri die Überbleibsel seiner Essgelage auf Tischplatten fixierte und als „Fallenbilder“ an die Wand brachte.
So haben wir uns dem Brot in unserer künstlerischen Arbeit gewidmet. Es entstanden Objekte, Malerei, Zeichnungen, Collagen, Drucke und Installationen, in denen Brot in vielfältiger Form mal realistisch, mal spielerisch frei, mal in der Erinnerung, mal symbolisch thematisiert wurde. In unserem Brotbuch präsentieren 14 Künstler ihre Brot-Arbeiten und geben Einblick in ihre Ateliers.
Ein kleiner Vorgeschmack sei gewährt:
Nicht altbacken sondern als Kunstobjekt begegnet uns das urbane Insekt „PUMPERNICKEL“, oder der Selbstbestäubungsbrothund, der sich mit dem Schwanz selbst die Marmelade aufträufelt. An sonnendurchflutete Nachmittage mit warmem Blätterteig erinnern türkise Croissants, die wir quasi schmecken, das Schloss zum Herz des Geliebten ist sehnsüchtig eingewachst in der butter-brot-dose. Die Aufbaujahre blühen auf in Hasenbroterinnerungen im Kinderkleid. Eingebackenes im Verführungsbrot und die Brotschrift  als Brötchen Geber der Schriftsetzer. Das nur als künstlerischer Appetizer.
Lassen sie es sich auf dem Gaumen zergehen.

                                        














Hartes Brot von Petra Paffenholz

Freitag, 6. Mai 2011

Karten-Fische

Es ist Kommunions- und Konfirmationszeit, morgen werden wir
wieder die Runde durch den Ort machen, Karten und Geschenke verteilen.
In diesem Jahr gibt es von mir Fischkarten. Der Fisch als urchristliches Logo
bietet sich zu dieser Gelegenheit immer wieder an.

Die alleresten Fische, die ich letztes Jahr freitags hier gezeigt habe, 
waren auch Kommunionfische. In diesem Jahr bin ich froh,
nicht selber ein Fest ausrichten zu müssen.
Und danke Anja, dass es den Freitag gibt, um sie der Welt zu zeigen!

Schönes Wochenende!

Montag, 2. Mai 2011

Holland-Hühner


Da bin ich wieder:
Zurück aus dem Oster-Sommer in Holland, inspiriert von dem wunderbarem Federvieh,
das um unser Haus gackerte und pickte, ist ein halbes Heft voller Hühner entstanden.
Es ist soo schön, sich auf weniges zu beschränken.

Immer in Bewegung, da muß man schnell skizieren.

 

Wenig Schnipselmaterial reicht auch.


Das Model

Mitbringsel

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